Osteopathie im Sport


Sport stellt besondere Anforderungen an den Körper. Wiederholte Bewegungen, hohe Belastungen, intensive Trainingsphasen und Wettkämpfe fordern das Zusammenspiel von Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Regeneration.
Dabei kann der Körper Belastungen über lange Zeit gut ausgleichen. Veränderungen in Beweglichkeit oder Funktion werden deshalb nicht immer unmittelbar wahrgenommen. Beschwerden können entstehen, wenn die Anpassungsfähigkeit des Körpers an ihre Grenzen kommt oder unterschiedliche Belastungen zusammenwirken.
In der osteopathischen Untersuchung geht es darum, solche Zusammenhänge zu erkennen. Dabei betrachte ich nicht nur die Stelle, an der Beschwerden auftreten, sondern auch Bewegungsmuster, Belastungsverteilung und die funktionellen Zusammenhänge des Körpers.
Die Behandlung erfolgt mit den Händen. Beweglichkeit, Spannungen und die Funktion einzelner Strukturen werden untersucht und in ihrem Zusammenspiel betrachtet.
Dabei steht nicht allein die Behandlung einer bestehenden Beschwerde im Mittelpunkt. Ebenso wichtig ist die Frage, welchen Belastungen der Körper ausgesetzt ist, wie er darauf reagiert, welche Anforderungen im Training oder Wettkampf bestehen und wie diese gegebenenfalls angepasst werden können.
Sportosteopathie bedeutet für mich deshalb nicht, den Körper auf eine bestimmte Leistung hin zu „optimieren“. Es geht vielmehr darum, seine Anpassungsfähigkeit zu verstehen und ihn bei den Anforderungen des Sports zu unterstützen.


 
 
 
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